Der Digitale Produktpass (DPP) wird in der EU in den kommenden Jahren schrittweise verpflichtend. Den Auftakt machen Batterien ab 2027, gefolgt u. a. von Textilien, Möbeln und industriellen Zwischenprodukten wie Stahl oder Aluminium.
Was ist der Digitale Produktpass?
Der DPP ist ein standardisiertes digitales Dokument, das produktbezogene Informationen über den gesamten Lebenszyklus hinweg erfasst und zugänglich macht. Der DPP ist damit weit mehr als eine Dokumentationspflicht: Er schafft Transparenz entlang der Wertschöpfungskette und eröffnet Potenziale für zirkuläre Geschäftsmodelle und effizientere Prozesse. Voraussetzung dafür sind klare, frühzeitige Entscheidungen und eine abgestimmte Umsetzung über alle Bereiche hinweg.
Welche Fragen müssen Unternehmen jetzt klären?
- Ist unser Portfolio betroffen und wann?
- Welche Daten fehlen noch?
- Wie gut sind Organisation und IT vorbereitet?
- Wo ist ein sinnvoller Einstieg, der sofort Mehrwert schafft?
Fazit
Ein ungeplanter Einstieg erhöht Aufwand und Risiko – ein strukturierter Ansatz schafft nachhaltige Wettbewerbsvorteile.
Fraunhofer Austria