Präsenzveranstaltung  /  04. November 2026, 09:00–17:00 Uhr

Der Digitale Produktpass: Was er für Hersteller und Lieferanten bedeutet

Der Digitale Produktpass (DPP) als herausfordernde Transformationsaufgabe zwischen rechtlichen Vorgaben, Datenmanagement und strategischem Mehrwert.

  • Europäische und globale Initiativen zum DPP
  • Der europäische Rechtsrahmen: Motivation, Hintergrund, Ziele und zeitliche Umsetzung
  • Praxisnahe Einblicke in die horizontale und vertikale DPP-Regulierung
  • Chancen und Potenziale: Von Compliance zu strategischem Wettbewerbsvorteil
  • Workshop: Vorgehensmodell zur strukturierten Bereitstellung von DPP-Dateien

 

Ihr Nutzen

Der Digitale Produktpass (DPP) für Batterien ist ab 18. Februar 2027 in der EU verpflichtend – ohne ihn ist kein rechtskonformes Inverkehrbringen mehr möglich. Danach folgen schrittweise weitere Produktkategorien: Textilien, Möbel, Spielzeug, Reifen, Bauprodukte und mehr.

Der DPP entwickelt sich zum zentralen Instrument europäischer Industriepolitik und Kreislaufwirtschaft. Wer Produkte auf dem EU-Markt anbietet oder Teil internationaler Lieferketten ist, muss künftig strukturierte, interoperable Produktdaten bereitstellen – und sollte jetzt damit beginnen.

Dieses Seminar vermittelt kompakt, was Unternehmen wirklich wissen müssen: regulatorische Anforderungen, relevante Standards, internationale Entwicklungen und ein praxisorientiertes Vorgehensmodell für die schrittweise Umsetzung. Einblicke in laufende Projekte machen das Konzept greifbar.

Das Ergebnis: Sie verstehen, wie der DPP nicht nur Compliance sichert, sondern auch Transparenz, Effizienz, Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit aktiv stärkt.