GATE Space | Anwendung von Automotive-Strategien zur Herstellung modularer Raumfahrtantriebe

Fraunhofer Austria goes to Space! In einem gemeinsamen Projekt mit dem österreichischen Unternehmen GATE Space sind wir der Frage nachgegangen, wie es möglich ist, bewährte Baukastenansätze und Standardisierungsmaßnahmen aus dem Automotive-Bereich auf Antriebssysteme für Raumfahrzeuge zu übertragen. Welche Komponenten lassen sich modularisieren? Wie müssen Prozesse gestaltet sein, um vom Erstkontakt mit Kunden bis hin zum Launch skalierbar zu bleiben? Und wie kann dabei der Entwicklungsaufwand so gering wie möglich gehalten werden?

Im Rahmen des Projekts haben wir es geschafft, gleich mehrere Hauptkomponenten des bestehenden Antriebssystems zu standardisieren und in ein neuartiges Antriebskonzept zu überführen, und somit die Grundlage für eine zukünftige Serienfertigung von Raumfahrtantrieben geschaffen. Gleichzeitig wurden sämtliche Prozesse entlang der Wertschöpfungskette so ausgelegt, dass eine durchgängige Skalierungsfähigkeit sichergestellt ist.

Das Ergebnis: Ein modulares Antriebssystem-Konzept für Satelliten und Raumfahrzeuge, eine Reduktion der einmaligen Engineering-Kosten um 50% - und ein entscheidender Schritt hin zu einer wirtschaftlichen Industrialisierung im Bereich der Raumfahrt.

„Das Projekt hat uns maßgeblich dabei geholfen die skalierbare, industrialisierte Fertigung unserer Antriebssysteme sicherzustellen – ein voller Erfolg!“

Moritz Novak, CEO, GATE Space

© GATE Space
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Fact Box

Projekt: Anwendung von Automotive-Strategien zur Herstellung modularer Raumfahrtantriebe bei GATE Space
projektdauer: 18 Monate
methode: Prozessaufnahme und -analyse, Workshops, Industrialisierungsstrategien, Strategien der Produktentwicklung, Prozesskostenrechnung
  • projektergebnisse:
  • Standardisierung von mehreren Hauptkomponenten des bestehenden Antriebs
  • Schaffung einer Basis für zukünftige Serienfertigung von Raumfahrtantrieben
  • Sicherstellung der Skalierungsfähigkeit aller Prozesse vom Erstkontakt bis zum Launch
  • Senkung der internen einmaligen Engineering-Kosten um 50%