Whitepaper

Nachhaltigkeitsberichte mit KI erstellen – als Chance für Unternehmen

Dieses Whitepaper von Fraunhofer Austria erklärt, was generative KI (Generative AI) für die Nachhaltigkeitsberichterstattung bedeutet, welche Rolle sie in der aktuellen Forschung spielt und wie Unternehmen sie bereits im industriellen Alltag einsetzen. Es liefert praxisnahe Einblicke in zentrale Herausforderungen der Nachhaltigkeitsberichterstattung, zeigt konkrete technologische Lösungsansätze mit generativer KI auf und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen. Im Ergebnis wird deutlich: Nachhaltigkeitsberichte müssen keine lästige regulatorische Pflicht bleiben, sondern werden dank KI-gestützter Prozesse zu einem echten Mehrwert für das operative und strategische Geschäft.

Künstliche Intelligenz in der österreichischen Arbeitswelt

 

Diese Studie von Fraunhofer Austria untersucht den aktuellen Stand und die Zukunftsperspektiven des Einsatzes von künstlicher Intelligenz (KI) in österreichischen Unternehmen. Grundlage ist eine Online-Befragung von 108 Unternehmen, durchgeführt zwischen September 2024 und März 2025. Analysiert werden der Implementierungsgrad von KI, ihre strategische Verankerung im Unternehmen, wahrgenommene Potenziale sowie zentrale Herausforderungen – differenziert nach Branchen und Unternehmensgrößen in Österreich.

Soziale Nachhaltigkeit in Produktion & Logistik

 

Unternehmen beeinflussen – direkt oder indirekt – das Leben ihrer Mitarbeitenden, der Beschäftigten entlang der Wertschöpfungskette, ihrer Kundinnen und Kunden sowie lokaler Gemeinschaften. Soziale Nachhaltigkeit bedeutet in diesem Zusammenhang, diese Wirkungen systematisch zu identifizieren, aktiv zu steuern und gezielt zu fördern. Ziel von Fraunhofer Austria ist es, Unternehmen dabei zu unterstützen, stabile, faire und gesunde soziale Systeme innerhalb und außerhalb des Unternehmens zu schaffen und ihre Resilienz langfristig zu stärken.

Foundation Models in Produktion und Logistik 

 

Foundation Models sind KI-Modelle, die auf umfangreichen und vielfältigen Datenmengen trainiert werden und sich dadurch flexibel in vielen unterschiedlichen Bereichen einsetzen lassen – etwa zur Steigerung von Effizienz, Nachhaltigkeit und Zusammenarbeit in Produktion und Logistik. Dieses Whitepaper von Fraunhofer Austria zeigt, wie sich Foundation Models an konkrete Anforderungen in Produktion und Logistik anpassen lassen, welche Handlungsfelder sich daraus ergeben und welche Voraussetzungen für einen erfolgreichen Einsatz erfüllt sein müssen. Ergänzt wird dies durch praxisorientierte Handlungsempfehlungen.

Transparenz als Schlüssel zur Nachhaltigkeit in mehrstufigen Lieferketten 

 

Die Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD) stellt neue Anforderungen an Unternehmen hinsichtlich ihrer Verantwortung für nachhaltige Lieferketten. Die Umsetzung der CSDDD bringt Herausforderungen mit sich: die Integration neuer Prozesse, die Beschaffung verlässlicher Daten sowie die Entwicklung wirksamer Maßnahmen zur Risikominderung und -behebung. Der Forschungsschwerpunkt von Fraunhofer Austria liegt auf Methoden für eine effiziente, datengestützte Umsetzung und Einhaltung der CSDDD. So unterstützen wir Unternehmen dabei, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen und gleichzeitig ihre langfristige Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

Wissensmanagement im Wandel 

 

Wissensmanagement in Organisationen steht angesichts des demografischen Wandels, exponentiell wachsender Datenmengen und zunehmenden Fachkräftemangels vor großen Herausforderungen. Diese Studie von Fraunhofer Austria untersucht aktuelle Herausforderungen und Strategien im Wissensmanagement von Unternehmen – insbesondere im Kontext der digitalen Transformation und der Integration von KI in Arbeitsprozesse. Vor dem Hintergrund von demografischem Wandel und Fachkräftemangel wird analysiert, wie Unternehmen ihr Wissen bewahren und zugänglich machen können.

Smarte glokale Produktion 

 

Die aktuellen globalen Herausforderungen umfassen den steigenden Ressourcenverbrauch, den Klimawandel und soziale Spannungen, die teilweise durch diese Entwicklungen verstärkt werden. Um diesen globalen Trends zu begegnen, braucht es einen Paradigmenwechsel in Industrie und Gesellschaft: Wertschöpfung muss vom Ressourcenverbrauch entkoppelt und nachhaltig in allen drei Dimensionen – Ökonomie, Ökologie und Soziales – gestaltet werden.

Positionspapier Shared Logistics

Dieses Positionspapier von Fraunhofer Austria definiert Shared Logistics und erläutert die Relevanz des Themas für Wirtschaft und Gesellschaft. Es stellt sowohl die aktuelle Sichtweise als auch die zukünftige Vision von Fraunhofer Austria zum Thema Shared Logistics vor. Ergänzend präsentieren wir ein Zielbild in Form von Thesen und Handlungsfeldern, das zeigt, wie Shared Logistics zur Erreichung wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Ziele – insbesondere der Klimaziele – beitragen kann.

Positionspapier zur Positive Impact Production



Positive Impact Production treibt die Transformation der Produktion hin zu einem organischen, im Einklang mit der Natur stehenden Prozess voran. Die Ergebnisse dieser Produktion decken die Bedürfnisse der Menschen besser als bisher – ganz ohne negativen Fußabdruck: keine Netto-CO2- und Schadstoffemissionen, kein Verbrauch endlicher Ressourcen, keine Störung von Biodiversität und Wasserverfügbarkeit. Gleichzeitig entsteht eine positive Wirkung für Gesellschaft und die in der Produktion tätigen Menschen – im Einklang mit einer freien Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung.

5G in Produktion und Logistik


Schneller, zuverlässiger und besser: Die Erwartungen an die fünfte Mobilfunkgeneration 5G sind hoch. Keiner anderen Technologie wird mehr zugetraut, die digitale Transformation von Produktion und Logistik so stark zu beschleunigen (vgl. Schinagl, Wolfgang 2018). Zahlreiche industrielle Anwendungsfälle (Use Cases) stehen bereits in den Startlöchern und setzen auf eine intelligente, digital vernetzte Produktion in Echtzeit. Laut Definition des deutschen Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erfordert Industrie 4.0 die Vernetzung autonomer, situativ selbststeuernder, selbstkonfigurierender, wissensbasierter, sensorgestützter und räumlich verteilter Produktionsressourcen.

Zukunft Kreislaufwirtschaft


Im Jahr 2022 hat das Forschungskonsortium aus EFS Consulting, Fraunhofer Austria und der Technischen Universität Wien eine Industriestudie zu den größten Herausforderungen bei der Transformation zur Kreislaufwirtschaft (Circular Economy) durchgeführt. Ziel der Studie ist es, basierend auf direktem Feedback aus der Industrie eine faktenbasierte Grundlage für die zielgerichtete Entwicklung von Strategien und Lösungen zur Kreislaufwirtschaft zu schaffen.

Der Fokus der Studie liegt auf der österreichischen produzierenden Industrie. Mit insgesamt 229 Teilnehmer:innen bietet sie repräsentative Einblicke in den Status quo. Da zwei Drittel der Teilnehmer:innen auf Vorstands- und Top-Management-Ebene tätig sind, besitzen die Ergebnisse hohe strategische und richtungsweisende Relevanz für die Industrie.

Work-based Learning in Manufacturing Industry


Die Arbeitswelt befindet sich im stetigen Wandel: Die Ausbildung, mit der man ins Berufsleben gestartet ist, reicht oft schon wenige Jahre später nicht mehr aus. Um den Fachkräftemangel in der Industrie zu mildern, braucht es kluge Aus- und Weiterbildungsstrategien, denn Lernen und Arbeiten gehören zusammen. In Zusammenarbeit mit der TU Wien, der TU Graz und der TU Darmstadt haben Forscherinnen und Forscher von Fraunhofer Austria im Rahmen einer Arbeitsgruppe der International Association of Learning Factories (IALF) ein Whitepaper zum arbeitsbasierten Lernen (Work-Based Learning) in der Produktionsindustrie veröffentlicht.

Kompetenzprofile für eine instandhaltungsfreie Produktion

 

Die Instandhaltung von Maschinen und Anlagen rückt seit einigen Jahren verstärkt in den Fokus inner- und zwischenbetrieblicher Optimierung und steht zunehmend im Zentrum neuer Serviceprodukte und Geschäftsmodelle. Während Fertigungsprozesse in den meisten Betrieben bereits so weit optimiert sind, dass dort kaum noch Produktivitätsgewinne möglich sind, bietet die Instandhaltung noch vielfältige Verbesserungspotenziale. Denn ungeplante Reparaturen, Maschinenausfälle und Stillstandszeiten kosten nicht nur Geld, sondern senken auch massiv die Flexibilität in der Produktion.

Vor diesem Hintergrund ist dieses Konzeptpapier von Fraunhofer Austria entstanden. Es zeigt auf, wie sich Qualifikationsanforderungen in Instandhaltungsprozessen verändern, und gibt Hinweise, wie Instandhaltungskompetenzen zukunftsorientiert und nachhaltig entwickelt werden können. Dabei wird das gesamte Ökosystem Instandhaltung beleuchtet: Welche Herausforderungen bestehen für die einzelnen Stakeholder, und welche Lösungsansätze bietet die Smart Maintenance Community der Fraunhofer-Gesellschaft dafür an?

Biointelligente Produktion und Logistik

 

Fraunhofer Austria hat in den vergangenen Jahren aus anwendungsorientierter Forschungssicht den digitalen Wandel (Industrie 4.0) in Österreich mitgestaltet und vorangetrieben. Als zukünftige Aufgabe sieht Fraunhofer Austria, das Produktionsparadigma der Digitalisierung um einen von Ökosystemen inspirierten Nachhaltigkeitsansatz zu erweitern – veranschaulicht durch das von Fraunhofer Austria entwickelte »Haus der biointelligenten Produktion«.

Das »Haus der biointelligenten Produktion« folgt dem Konzept der biologischen Transformation, indem Biometrik und Bioökonomie unter einem Dach zusammengeführt werden. Im Zentrum steht die zunehmende Nutzung von Materialien, Strukturen und Prinzipien der Lebenswissenschaften (Natur, Physik), die vielfältige Aspekte der Nachhaltigkeit – etwa Kreislaufwirtschaft – berücksichtigt und auf nachhaltige Wertschöpfung in Produktion und Logistik abzielt. Umgesetzt wird dieser Ansatz methodisch eng verknüpft mit der Digitalisierung in den Unternehmen.

Resilienz im strategischen Management
produzierender Unternehmen

 

Ziel dieses Konzeptpapiers von Fraunhofer Austria ist es, die Bedeutung des strategischen Managements für die Resilienz von Unternehmen zu untersuchen und daraus eine praxisorientierte Anleitung zur Gestaltung strategischer Resilienz abzuleiten. Für ein einheitliches Verständnis erläutert das Konzeptpapier zunächst zwei zentrale Konzepte: organisationale Resilienz und strategisches Management als Teil eines etablierten Managementsystems produzierender Unternehmen. Anschließend wird Resilienz anhand ausgewählter Strategien beispielhaft veranschaulicht – etwa im Umgang mit Liquiditätsengpässen.

Resiliente Wertschöpfung in der produzierenden Industrie – innovativ, erfolgreich, krisenfest

 

Ziel des Whitepapers „Resiliente Wertschöpfung“ ist es, die Ergebnisse des Fraunhofer-Innovationsprogramms Resiliente Wertschöpfungssysteme (RESYST) einer breiten Öffentlichkeit aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zugänglich zu machen. Im Licht aktueller Erfahrungen aus der Corona-Pandemie sowie der Hochwasserkatastrophe greift das Innovationsprogramm die Anforderungen des Wirtschaftsstandorts Deutschland an resiliente und dynamische Wertschöpfungssysteme bei gleichbleibend hoher Produktivität und Individualisierung auf. Resilienz gegenüber Krisen und Störfällen aller Art wird damit zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor.

Nachhaltige Wertschöpfungssysteme

 

Im Whitepaper „Nachhaltige Wertschöpfungssysteme“ von Fraunhofer Austria haben wir das für uns alle relevante Zukunftsthema „Wertschöpfung nachhaltig gestalten“ kompakt aufbereitet und die aus unserer Sicht wichtigsten Zielsetzungen, Gestaltungsparadigmen und Schlüsselfaktoren für produzierende Unternehmen in Österreich zusammengefasst. Dabei haben wir Chancen und Risiken sowie Stärken und Schwächen aus Sicht von Wissenschaft und Industrie in Österreich erhoben und daraus konkrete Handlungsempfehlungen für nachhaltige Wertschöpfung abgeleitet.

Exoskelette in Produktion und Logistik


Am Körper getragene Stützstrukturen – Exoskelette – waren bis vor wenigen Jahren reine Science-Fiction, heute sind sie industrielle Realität. Dieses Whitepaper von Fraunhofer Austria zeigt, in welchen Anwendungsbereichen Exoskelette bereits einsetzbar sind, was bei Implementierung und Nutzung insbesondere im Hinblick auf Safety und Security zu beachten ist, und welche Erfahrungen Unternehmen als Vorreiter im Rahmen einer Kurzstudie bei der ersten praktischen Anwendung gesammelt haben.

Wir bedanken uns bei unseren Partnern TÜV Austria und awb Schraubtechnik- und Industriebedarf GmbH für die gute Zusammenarbeit bei der Realisierung dieses Whitepapers.

Sicherheit in der Mensch-Roboter-Kollaboration Risikobeurteilung und -minimierung

Ausgabe 2


In der ersten gemeinsamen Publikation von TÜV Austria und Fraunhofer Austria wurden die grundlegenden normativen Anforderungen an die Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) dargelegt, die in ein integriertes Safety-&-Security-Konzept für die MRK einfließen. Diese zweite Ausgabe der Whitepaper-Reihe beleuchtet nun die praktische Seite der funktionalen Sicherheit in der Mensch-Roboter-Kollaboration.

Nach Umsetzung eines MRK-Demonstrators in der Pilotfabrik Industrie 4.0 der TU Wien und der Entwicklung einer MRK-Anwendung gemeinsam mit Magna Steyr Fahrzeugtechnik gibt dieses Whitepaper Einblick in die notwendigen Schritte zur Umsetzung funktional sicherer Mensch-Roboter-Kollaboration. Zudem liefert es einen Überblick über die wichtigsten technischen Hilfsmittel zur Beurteilung von MRK-Applikationen. Deutlich wird: Neben technischen Mechanismen und aufwändigen Messverfahren tragen auch einfache konstruktive und organisatorische Maßnahmen zur Minderung von Gefährdungen in der Mensch-Roboter-Zusammenarbeit bei. Einen entscheidenden Beitrag leistet dabei das Institut ROBOTICS der JOANNEUM RESEARCH als assoziierter Projektpartner.

Sicherheit in der Mensch-Roboter-Kollaboration

Ausgabe 1

Dieses erste Whitepaper der Reihe „Sicherheit in der Mensch-Roboter-Kollaboration“ von TÜV Austria und Fraunhofer Austria führt in das Konzept der Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) ein, gibt einen Überblick über die aktuelle Normungslage im Themenfeld und einen Ausblick auf ein gemeinsam zu entwickelndes, integriertes Safety-&-Security-Konzept, das produzierenden Unternehmen künftig die Einführung von MRK-Anwendungen erleichtern soll.

Die Einführung der Mensch-Roboter-Kollaboration gilt als einer der wichtigsten Trends der vierten industriellen Revolution (Industrie 4.0). Durch MRK lassen sich Arbeitsqualität und -effizienz in industriellen Prozessen steigern, da die individuellen Stärken von Mensch und Roboter in einem gemeinsamen Arbeitssystem kombiniert werden. Die Sicherheit des Menschen in der Interaktion mit vernetzten Maschinen hat dabei höchste Priorität und wird durch zahlreiche Normen und Richtlinien unterstützt.

Aktuell fehlen jedoch gerade bei der direkten Kollaboration von Mensch und Maschine sowie bei der Integration von IT-Security noch Erfahrungswerte in der praktischen Umsetzung gesetzlich vorgeschriebener Anforderungen. Dadurch entstehen für Unternehmen erhebliche Umsetzungsbarrieren bei der Einführung kollaborativer Arbeitssysteme.