GrAPPA

Zur Planung einer Fabrik benötigten die Ingenieure bisher mehrere Programme. Zahlreiche Parameter, wie die Größe des Lagers, die Standorte der Maschinen und die Auslastung der Transportwege müssen analysiert werden, um schlussendlich die Effizienz der Produktionsstraßen beurteilen zu können. Dazu werden oft mehrere Planungsvarianten verglichen, welche zwei- und manchmal dreidimensionale Ansichten der zukünftigen Fabrik benötigen - diese Ansichten wurden bisher ebenfalls in unterschiedlichen Programmen erstellt und verursachten somit doppelte Arbeit.

Die Forscher aus den Geschäftsbereichen Visual Computing und Logistik- und Produktionsmanagement von Fraunhofer Austria wollen den Ingenieuren die Arbeit erleichtern und die verschiedenen Aufgaben in einem Programm vereinen. Mit dem Graphische Anlagen- und Produktlinien-Planungs-Assistent, kurz GrAPPA, realisieren sie ihr Vorhaben. GrAPPA wurde eigens dazu konzipiert, große Fabrikhallen zu planen und ist dementsprechend auf große Datenmengen ausgelegt. Darüber hinaus können viele Aufgaben jetzt mit GrAPPA in einem Guss erledigt werden.

 

Zu den Funktionen von Grappa gehören:

  • Planen von Produktionsanlagen in Fabriken ohne zusätzliche Berechnungsprogramme
  • Bündelung aller Kernfunktionen der bisher verteilten Planungswerkzeuge
  • Planung von Fabriken im zwei- und dreidimensionalen Raum
  • Anpassung von Algorithmen oder Integrierung von eigenen Berechnungen dank einfach zu erlernender Scriptsprache
  • Berechnung von Transportaufwand und –intensität
  • Aufspürung von Schwachstellen und Engpässen im Transportweg
  • Darstellung von unterschiedlichen Transportszenarien
Andreas Halm

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Dipl.-Inform. Andreas Halm

Ansprechpartner für Echtzeit-Rendering und GPU-Programmierung

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