Erfolgreicher Infotag rund um das Thema Mensch-Roboter-Kollaboration

Grenzenlos zusammenarbeiten: Wie läuft die Mensch-Roboter-Kollaboration in der Industrie 4.0?

© TÜV Austria Akademie

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Dipl.-Ing. Thomas Edtmayr von Fraunhofer Austria

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Know-how-Transfer und Netzwerken unter Kollegen/innen und Gleichgesinnten

Die Arbeitswelt wird anspruchsvoller, sie verändert sich laufend. Die geforderte Flexibilität fordert auch den Menschen – kollaborative Roboter und digitale Assistenzsysteme sollen ihn zukünftig entlasten.


Die Kooperation von Mensch und Maschine ist kein neues Thema: In der Industrie und der Wissenschaft wird sie teilweise bereits erforscht und gelebt. In der Montage, der Verpackung, der Bestückung, der Verschraubung, aber auch in der Qualitätskontrolle verschwimmen die Grenzen zwischen den Arbeitsplätzen zusehends – Mensch und Roboter arbeiten mehr und mehr Hand in Hand. Noch werden sogenannte Cyber Physische Arbeitssysteme jedoch nicht flächendeckend eingesetzt, was an verschiedenen ungeklärten Fragen liegt, die sich Verantwortliche in den Unternehmen stellen. Wie sicher ist die Zusammenarbeit von Mensch und Roboter und was ist rechtlich zulässig? Wie sollen Aufgaben und Arbeitsplätze aufgeteilt werden? Wie viel kostet die Implementierung?

Die TÜV AUSTRIA Akademie stellte sich im Februar diesen Fragen – in Kooperation mit Fraunhofer Austria Research GMBH veranstaltete der Bildungsspezialist einen Infotag für Unternehmen, die sich dem Thema annähern wollten. 60 Teilnehmer/innen kamen in die TU Wien Pilotfabrik Industrie 4.0 und erhielten nicht nur einen Einblick in die Zukunft, sondern auch eine Führung durch die Pilotfabrik und einen heißen Tipp zur Weiterbildung auf dem Sektor.