»Spannende Aufgaben anstatt typischer Studenten-Tätigkeiten«

28. August 2018

© Lisa Gaspar

Den gebürtigen Burgenländer Christoph Ecker (23) hat es aufgrund seines Studiums »Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau« an der Technischen Universität nach Wien verschlagen. Seit Jänner 2017 stellt er sein Wissen bei Fraunhofer Austria als Hilfswissenschaftlicher Mitarbeiter bestens unter Beweis und sammelt zeitgleich erste Berufserfahrungen.

 

Wie bist du auf Fraunhofer Austria aufmerksam geworden und was hat dich dazu bewegt, dich in diesem Unternehmen zu bewerben?

Ich habe Fraunhofer Austria schon ein wenig durch Lehrveranstaltungen am Institut für Managementwissenschaften der TU Wien kennen gelernt. Ich habe damals eine E-Mail bekommen, dass Stellen ausgeschrieben sind, dann habe ich recherchiert, mich über Fraunhofer Austria erkundigt und anschließend beworben.

 

Was waren deine ersten Eindrücke?

Nette Menschen, die Tätigkeiten waren von Anfang an spannend und ich habe eigentlich täglich neue Aufgaben bekommen. Vor allem habe ich nicht die typischen Studenten-Tätigkeiten, wie kopieren und ähnliches, machen müssen, sondern bin gleich in Industrieprojekten oder auch in Forschungsprojekten eingesetzt worden.

 

Was kann man sich unter deiner Berufsbezeichnung vorstellen und was sind deine Aufgaben als Hilfswissenschaftlicher Mitarbeiter?

Das ist ziemlich verschieden, jeder Hilfswissenschaftlicher Mitarbeiter hat sein Spezialgebiet, in dem er eingesetzt wird. Ich werde meistens in der TU Wien Pilotfabrik Industrie 4.0 eingesetzt und bin dort für die verschiedensten Sensorik-Themen zuständig, also RFID, Bluetooth oder UWB-Systeme (Anm. der Redaktion: Ultra-Breitband-Technologie).

 

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?

Einen klassischen Arbeitstag gibt es nicht wirklich, ich bin jeden Tag mit anderen Dingen beschäftigt und momentan bin ich bei der Entwicklung für Sensorik eingesetzt. Es gibt Tage an denen ich in Industrieprojekten verschiedene Daten aufbereite oder Materialflussanalysen durchführe. Natürlich gibt es aber auch immer wieder Tage, an denen man bei Kunden vor Ort ist. Es ist eben ziemlich abwechslungsreich.

 

Welche Kompetenzen sollte man für deinen Job mitbringen?

Auf jeden Fall Motivation! Ich meine damit, auch wenn man »nur« 20 Stunden angestellt ist, kann es ab und zu passieren, dass mehr daraus wird und genau dabei sollte man stets motiviert bleiben. Abgesehen davon sollte man natürlich eine positive Einstellung haben und auch auf jeden Fall ins Team passen, denn darauf wird besonders hoher Wert gelegt. Bezüglich den Kompetenzen ist zu sagen, dass das Studium klarerweise die Grundlage für den Job ist, aber bei Fraunhofer Austria lernt man noch viel mehr dazu.

 

Wie sehen deine Pläne für die Zukunft aus? Was planst du nach deinem Studienabschluss?

Ich habe eigentlich vor, auch nach dem Studium bei Fraunhofer Austria zu bleiben. Ich schreibe gerade meine Diplomarbeit, zum Thema »Materialflussanalysen mittels Sensorik« und möchte gerne weiterhin im Logistik-Team arbeiten.

 

Was würdest du Neueinsteigern raten, die sich für eine Stelle bei Fraunhofer Austria interessieren?

Ich würde Neueinsteigern raten, immer lange Hosen zu tragen, auch wenn es noch so heiß ist (lacht).

 

Das Interview führte Lisa Gaspar (18), Ferialpraktikantin bei Fraunhofer Austria.

Dieses Interview ist im Rahmen meines Ferialpraktikums im Bereich Pressearbeit, unter dem Motto »Sommer-Redaktion«, entstanden. Innerhalb meines einmonatigen Praktikums hatte ich die Möglichkeit, Einblicke in unterschiedliche Bereiche des Unternehmens sowie in den Arbeitsalltag einiger Mitarbeiter zu gewinnen.