E-MAPP - E-Mobility and the Austrian Production Potential

Durch die (global) voranschreitende Transformation der Mobilität in Richtung „Zero Emission“ Mobilität befindet sich die u.a. Automobilindustrie in einem sozio-technologischen Umbruch. In der EU wird dieser Wandel durch die EU-Kernziele1, die eine Verringerung der Treibhausgasemissionen um mindestens 40% bis 2030 gegenüber dem Stand von 1990 anvisieren, beschleunigt. Als Folge wird von den führenden OEM und Systemlieferanten intensiv in neue R&D-Zentren investiert, um Potenziale dieses Branchenumbruchs nutzbar zu machen. Auch weitere Stakeholder, z.B. die öffentliche Hand, investieren u.a. in Infrastrukturausbau – was jedoch auch zu kritischen Stimmen führt: Es kommen zunehmend Fragen nach dem Return on Invest auf; oder auch Empörung nach einem Abbau von Stellen (siehe TESLA – Abbau von 3.000 Stellen im Januar 2019). So weisen unterschiedliche Studien zwar grundsätzlich positive Wertschöpfungs- und Beschäftigtenpotenziale aus3,4. Durch welche konkreten Maßnahmen die Transformation in und für Österreich positiv genutzt und unterstützt werden kann, wurde bislang nicht untersucht.

Eckdaten zum Forschungsprojekt

FTI Initiative: Zero Emission Mobility – 1st Call
Projekttitel: E-Mobility – Austrian Production Potential, qualification- and training
needs
Kurztitel: E-MAPP 2
Antragssteller/In:   Fraunhofer Austria Research GmbH
Projektpartner:   Austrian Mobile Power (AMP)
TU Wien – Institut für Fahrzeugantriebe und Automobiltechnik (IFA)

LOIs:
a) Fachverbände
• Fachverband der Fahrzeugindustrie Österreichs
• Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie
b) Cluster-Initiativen
• AC Oberösterreich
• AC Styria
c) Industrie
• Industriellenvereinigung
d) Unternehmen
• ABB Ltd.
• KTM AG
• ÖAMTC
• MAGNA STEYR FAHRZEUGTECHNIK AG & CO. KG
• KEBA AG
• RENAULT ÖSTERREICH GMBH
Laufzeit: 01.06.2019 - 31.05.2020 (12 Monate)
Kosten: Gesamtkosten [€]: 130 741

Zielsetzung

Hier knüpft die aktuelle Studie „E-MAPP 2“ an: Ziel ist, dem Auftraggeber eine
wissenschaftlich fundierte Argumentationsbasis zur Darstellung der Effekte der „Zero Emission“ Mobilität hinsichtlich zusätzlicher Wertschöpfung und der realisiserbaren Anpassung von Berufsfeldern zu liefern.

 

Die wichtigsten erwarteten Ergebnisse:

  • messbares Wertschöpfungspotenzial für Elektrofahrzeugkomponenten, Elektrofahrzeuge und elektrische Infrastrukturen sowie weitere Null- und Ultra-Niedrig-Emissions- Technologien für Österreich (in Mrd. €; Anzahl der zusätzlichen Arbeitsplätze (in FTE)
  • neue Produktionstechnologien, -prozesse und -wertschöpfungsketten für die Herstellung spezifischer Komponenten, die in Österreich entwickelt und/oder produziert werden
  • Katalog mit dem Ausbildungsbedarf und neuen Berufsbildern, die für die Umstellung auf eine emissionsfreie Mobilität erforderlich sind
  • Roadmap für österreichische Unternehmen und die wichtigsten Stakeholder auf dem Weg zur emissionsfreien Mobilität