VR4CPPS - Virtual Reality for Cognitive Products and Production Systems

Die Automobilindustrie befindet sich aufgrund disruptiver neuer Technologien wie z.B. erhöhter kognitiver Fähigkeiten von Fahrzeugen und erhöhter Konnektivität mit der Umwelt im Umbruch. Auch die Erwartungen an die Entwicklung und Produktion innovativer Antriebsstrangsysteme sowie damit verbundener Testsysteme und Testeinrichtungen steigen. Insbesondere die Ausrichtung der Mess- und Prüftechnik auf innovative neue Antriebstechnologien ist eine Herausforderung.

Ziel des Forschungsprojektes VR4CPPS (Virtual Reality for Cognitive Products and Production Systems) ist es, Entwicklung, Produktion und Betrieb komplexer Produktions- und Testsysteme durch frühzeitige Integration von Virtual Reality (VR)-Technologie zu verbessern. Das Projekt behandelt besonders die Verbesserung der Designqualität durch optimierte, teamübergreifende Arbeitsmethodiken sowie die Steigerung der Produktionseffizienz durch VR-basierte Schulung von Technikern für neue Produktionslinien. Darüber hinaus wird auch die Reduzierung des After-Sales-Aufwands durch die Entwicklung virtueller Räume zur effizienten Zusammenarbeit von Experten und Betreibern im Kontext von Betrieb und Wartung erforscht.

Zu den wichtigsten technologischen Herausforderungen gehören die effiziente Erstellung eines digitalen Zwillings, die Entwicklung einer verteilten VR-Umgebung zur Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen verteilten Standorten sowie Verfahren zur interaktiven Visualisierung und Analyse von (nicht geometrischen) Daten in VR, einschließlich Messdaten, Metadaten und Prozessdaten.

Das komplementäre VR4CPPS-Konsortium besteht aus der AVL List GmbH als Industriepartner und Fraunhofer Austria sowie dem TU Graz Institut für Computer Graphik und Wissensvisualisierung als wissenschaftliche Partner. VR4CPPS wird von der FFG im Rahmen der Initiative FTI Produktion der Zukunft gefördert.