Safety und Security Konzept zur Mensch-Roboter-Kollaboration in der Produktion

Fragestellung

Die Einführung der Mensch-Maschine-Kollaboration (MRK) gilt als einer der wichtigsten Trends im Rahmen der Industrie 4.0. Durch MRK lassen sich Arbeitsqualität und -effizienz in industriellen Prozessen steigern, indem die individuellen Eigenschaften von Mensch und Roboter in einem gemeinsamen Arbeitssystem kombiniert werden.

Die Sicherheit des Menschen in der Interaktion mit vernetzten Maschinen hat höchste Priorität. Ihre Sicherstellung wird bei von zahlreichen Normen und Richtlinien unterstützt. Aktuell fehlen aber gerade bei der direkten Kollaboration von Mensch und Maschine, sowie bei der Integration von IT-Security, noch Erfahrungswerte in der Umsetzung der gesetzlich vorgeschriebenen Anforderungen. Dadurch ergeben sich für Unternehmen erhebliche Umsetzungsbarrieren bei der Einführung kollaborativer Arbeitssysteme.

 

Unser Beitrag

In einem gemeinsamen Projekt mit TÜV Austria entwickelt Fraunhofer Austria ein integriertes Safety und Security Konzept (ISS-Konzept), das speziell die Anwendungen im Bereich kollaborativer Robotiksysteme in der Montage addressiert.

 

Ziele/Nutzen

  • Planung und Steuerung kollaborativer Robotiksysteme in der industriellen Montage
  • Funktionale Sicherheit
  • Rechtlicher Rahmen der Produktion und Montage
  • Ergonomische und alternsgerechte Mensch-Maschine-Interaktion
  • IT-Security, Auswirkung der Datensicherheit auf die Maschinensicherheit

In dem Projekt werden Prinzipien des Industrial Engineerings (IE), wie etwa die Optimierung der Arbeitssystemgestaltung und die Erschließung von Produktionssteigerungspotenzialen, mit Fokus auf Umsetzungs- und Implementierungsmöglichkeiten bei KMU, berücksichtigt.

 

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Fabian  Ranz

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Fabian  Ranz

Projektmitarbeiter - Produktionsoptimierung | Industrial Engineering

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