Simulation
Fraunhofer Austria
Simulation im Unternehmen
Die industrielle Produktion steht unter dem Einfluss permanenter Veränderungen der externen und internen Planungsvariablen. Langfristig spielt für die Wettbewerbsfähigkeit der mitteleuropäischen Industrieproduktion die schnelle und permanente Anpassung der Produktionslogistik an sich ändernde Randbedingungen und Aufgabenstellungen eine essentielle Rolle, da die hohe Änderungshäufigkeit und -geschwindigkeit oftmals Ineffizienzen und Kapazitätsprobleme mit sich bringt.
Kurze Lieferzeiten und die verlässliche Einhaltung von zugesagten Terminen sind mittlerweilen für Industrieunternehmen gleichbedeutend wie der technische Stand ihrer Produkte.
Damit gewinnt die Planung der Produktion zunehmend an Bedeutung. Aufgrund der engen Verflechtung zwischen den einzelnen Planungsfeldern und den wechselseitigen Abhängigkeiten sind die Aufgaben der Produktionsplanung und –steuerung (PPS), der Fabrikplanung sowie der Logistik- und Layoutplanung nicht unabhängig voneinander. Überlagert wird diese Entwicklung durch immer schwieriger zu prognostizierende Auftragseingangsverläufe. Die in kürzeren Abständen vollzogenen Wechsel und die zunehmende Individualisierung der Produkte führen in Richtung Losgröße 1 und bewirken hohe Schwankungen sowohl quantitativ im Auftragsbestand als auch qualitativ innerhalb des Auftrag-Portfolios.
Da Produktions- und Logistiksysteme diesen vielfältigen dynamischen und stochastischen Wechselwirkungen unterliegen, ist eine statische Abschätzung des Verhaltens schwierig oder sogar unmöglich. Zur Abbildung und Bewertung des dynamischen Verhaltens komplexer Systeme hat sich die Simulation bewährt. Daher setzt der Geschäftsbereich Produktions- und Logistikmanagement der Fraunhofer Austria zur Analyse, Bewertung und Gestaltung in seinen Projekten die Methodik der Simulation ein.

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