FAQ

  • Fraunhofer betreibt Auftragsforschung für Unternehmen aller Größen, Institutionen oder öffentliche Auftraggeber. Eine Zusammenarbeit mit uns kann auf unterschiedliche Wege stattfinden. Eine Teilnahme an unseren Seminaren, eine Beauftragung mit einer konkreten Aufgabenstellung im Unternehmen wie die Neuplanung eines Fabrikgebäudes oder die Reduzierung von Durchlaufzeiten in der Produktion bis hin zur Partnerschaft bei internationalen Forschungskonsortien. Von Studien zur grundsätzlichen Aufbereitung bestimmter Themenstellungen oder zu deren Absicherung mit Hilfe von Befragungen bis hin zur Umsetzung und Implementierung in der Praxis.

  • Unsere Mitarbeiter sind hervorragend ausgebildet, kennen das praktische Umfeld des Industrieunternehmens genauso wie den aktuellen Stand der Technik und der Wissenschaft. Wir besitzen Umsetzungserfahrung und arbeiten sowohl mit dem TOP-Management als auch mit dem Shop-Floor vertrauensvoll zusammen. Das gewährleistet Lösungen mit einer ausgezeichneten Akzeptanz im Unternehmen, einer exzellenten Wirtschaftlichkeit und insbesondere einem hohem Innovationsgrad.

  • Ein Forschungsprojekt mit Industriepartnern ist ein direkter Forschungsauftrag eines Unternehmens an Fraunhofer Austria und kann auch kurzfristig begonnen werden. Vertraulichkeit, Ergebnisverwertung und Nutzungsrechte sind im Sinne des Auftraggebers Basis dieser Zusammenarbeit. Forschungsprojekte mit Wissenschafts- und Industriepartnern zeichnen sich meistens durch eine höhere Unsicherheit bezüglich der Erreichbarkeit des Ergebnisses aus und unterliegen den spezifischen Anforderungen der Fördergeber (EU, österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG etc.). Nicht selten müssen Ergebnisse von Forschungsprojekten veröffentlicht werden. Die Projekte werden oft von mehreren Unternehmen mit geteilten Nutzungsrechten bearbeitet. Für ein Forschungsprojekt muss zunächst eine geeignete Ausschreibung identifiziert, ein Antrag gestellt und auch bewilligt werden. Bis zur erfolgreichen Beantragung und zum Projektstart können daher mehrere Monate vergehen. Bei Bewilligung werden jedoch zwischen 30 und 70 Prozent der anrechenbaren Projektkosten durch den Fördergeber übernommen.

  • Forschung im Auftrag der Kunden ist das primäre Geschäftsfeld der Fraunhofer Austria. Entsprechend ausgerichtet ist das Know-how unserer Mitarbeiter. Sie kennen die Rahmenbedingungen in den Unternehmen, sprechen deren Sprache und haben jahrelange Erfahrung in der Bearbeitung von Projekten, Erarbeitung innovativer Lösungen und in der erfolgreichen Umsetzung in den Unternehmen. Die intensive Zusammenarbeit mit der Industrie führt zu einer ständigen Anpassung an die steigenden Anforderungen der Unternehmen. Wichtige Eckpfeiler: Geheimhaltung und Vertraulichkeit, professionelles Projektmanagement, fundiertes Wissen des Standes der Technik und der Forschung sowie die ständige Weiterentwicklung von Methoden. Unsere Lösungen sind praxisgerecht und nicht theoretisch, sind fundiert sowie wirtschaftlich, sind innovativ und erfolgreich.

  • Die Kooperation mit Fraunhofer Austria ist frei gestaltbar und richtet sich nach dem spezifischen Bedarf der Kunden. Kleinere Projekt werden bei Fraunhofer Austria genauso professionell mit Forschungs-, Beratungs- oder Schulungsleistung versorgt, wie Großprojekte. Bei komplexen und themenübergreifenden Aufgabenstellungen bündeln wir das Knowhow mehrerer Fraunhofer-Einrichtungen oder Institute. Sie haben einen Ansprechpartner – wir kümmern uns um Suche, Einbindung und Koordination der Spezialisten unter den über 20.000 Mitarbeitern bei Fraunhofer.

  • Fraunhofer Austria ist gemeinnützig und nicht gewinnorientiert. Die Gehälter unserer Mitarbeiter orientieren sich am Kollektivvertrag für außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und unsere Ausgaben unterliegen den strengen Vorschriften des öffentlichen Dienstes. Projekte werden auf Selbstkostenbasis mit dem Ziel kalkuliert, am Ende des Jahres einen ausgeglichenen Haushalt – eine schwarze Null – zu erreichen.

  • Die Kooperation mit Unternehmen ist das tägliche Brot der Mitarbeiter von Fraunhofer. Sie schöpfen ihr berufliches Selbstverständnis aus ihrer Arbeit, die stets die praktische Anwendung zum Ziel hat. Der Umgang mit vielen unterschiedlichen Auftraggebern sorgt auch dafür, dass man bei Fraunhofer umfassende Erfahrung mit der Denk- und Arbeitsweise von Unternehmen hat und Einblick in unterschiedliche Unternehmenskulturen erhält.
    Die Arbeit unserer Mitarbeiter zielt auf die Anwendung der Ergebnisse hin. Aus ihr leitet sich ihr Selbstverständnis ab: Fraunhofer Austria arbeitet für die Wirtschaft; ermöglicht ihren Kunden, Wissen zu Geld zu machen; ist praxisorientiert und kennt den aktuellen Stand in Forschung und Wissenschaft. Fraunhofer Austria - Im Auftrag der Zukunft.
     

  • Nein, Fraunhofer Austria zählt Unternehmen aller Größen zu seinen Kunden. Das Wiener Traditionsunternehmen Hutter & Schrantz mit 20 Mitarbeitern gehört genauso zu seinen Kunden, wie die Burgenländer Elektronikspezialisten BECOM Electronics GmbH mit 260 Mitarbeitern und österreichische Großunternehmen oder internationale Konzerne wie die ENGEL AUSTRIA GmbH, voestalpine AG oder die MAGNA AG.

  • Fraunhofer Austria kooperiert eng mit den Technischen Universitäten in Graz und in Wien. Die Zusammenarbeit basiert auf einer gemeinsamen Win-Win-Situation, Kooperationsverträgen und personellen Verknüpfungen. Die Leiter von Fraunhofer- Einrichtungen sind zumeist auch Mitarbeiter der Universitäten. Fraunhofer Austria Geschäftsführer Wilfried Sihn ist beispielsweise gleichzeitig Professor für Betriebstechnik und Systemplanung der Technischen Universität Wien. Diese Verbindung eröffnet unseren Mitarbeitern die Möglichkeit einer Promotion an der TU.
    Die TU Wien ist Österreichs größte naturwissenschaftlich-technische Forschungs- und Bildungseinrichtung. Fraunhofer macht Ergebnisse einer solchen exzellenten Grundlagenforschung anwendungsreif und setzt sie in den heimischen Industrieunternehmen in die Praxis um. Sie nimmt Anregungen und Problemstellungen aus der Praxis auf, betreibt eigene Forschung zu deren Lösung und formuliert Anforderungen für die Universitäten an Grundlagenforschung oder eine bedarfsgerechte Lehre. Damit schließt sich ein Kreislauf zwischen Universitäten, Fraunhofer und der Industrie, der Geld zu Wissen und Wissen wieder zu Geld macht.

  • Die deutsche Fraunhofer-Gesellschaft ist Alleingesellschafter der Fraunhofer Austria Research GmbH. Satzungsgemäß ist eine Gewinnentnahme durch den Gesellschafter untersagt. Alle Haushaltsmittel der Fraunhofer Austria werden in Forschungsinfrastruktur in Österreich und in die Köpfe unserer Mitarbeiter investiert. Nutznießer unserer Forschung sind die Industrieunternehmen, die Gesellschaft und die Region durch ausgebildete Mitarbeiter und attraktive Arbeitsplätze, die wir schaffen. Wir sind kein Gewinnbetrieb sondern im Gegenteil – 1/3 unseres Haushalts stammen aus Mitteln der deutschen Fraunhofer-Gesellschaft. Mit dieser Grundfinanzierung betreiben wir Eigenforschung zur Entwicklung zukünftiger Lösungen.