TU Wien/Fraunhofer Austria-Wissenschaftler gewinnt HERMES Verkehrs.Logistik.Preis 2017

Pressemitteilung / 23.3.2017

Dipl.-Ing. Philip Ramprecht, wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Fraunhofer Austria und dem Institut für Managementwissenschaften der TU Wien, gewinnt den HERMES Verkehrs.Logistik.Preis 2017 für seine Entwicklung eines Kostenmodells für den Containertransport auf der Schiene im Rahmen einer Diplomarbeit.

Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie wurde Dipl.-Ing. Philip Ramprecht am 15. März 2017 der HERMES Verkehrs.Logistik.Preis 2017 in der Kategorie Next Generation verliehen. Der wissenschaftliche Mitarbeiter von Fraunhofer Austria und der TU Wien wurde für seine Diplomarbeit, die er am Institut für Managementwissenschaften (Prof. Sihn) geschrieben hat, ausgezeichnet. Kern der Arbeit ist die Entwicklung eines ganzheitlichen Kostenmodells für den Containertransport auf der Schiene.

Stärkung des Containertransports auf der Schiene

In den letzten Jahrzehnten sank der Anteil des Schienengüterverkehrs am Modal Split stetig. Um diesem Prozess entgegen zu wirken, entwickelte Ramprecht ein umfassendes Kostenmodell sowie einen Software-Demonstrator, der Containertransportkosten per Bahn rasch und unkompliziert berechnet sowie visualisiert. Im Software-Demonstrator können unterschiedliche Triebfahrzeuge und Waggontypen, Container und Güterwagen angelegt und daraus beliebig Züge gruppiert werden.

Beseitigung von intransparenten Kosten

Die Jury lobte vor allem die erfolgreiche Beseitigung von intransparenten Kosten. Das entwickelte Modell unterstütze Eisenbahn-Verkehrsunternehmen bei der Preiskalkulation, Preisbeurteilung sowie der Gewinnung detaillierter Informationen und stärke somit wesentlich deren Wettbewerbsfähigkeit. Auch der besonders innovativ gestaltete Software-Demonstrator beeindruckte die Fachleute.